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Schulprogramm

Der Eingangsbereich der Grundschule Rehburg


1. Situationsbeschreibung

Wir sind eine überwiegend dreizügige Verlässliche Grundschule mit einem offenen Ganztagsangebot an vier Tagen (Montag - Donnerstag), das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler des Schulkindergartens und des ersten Jahrgangs täglich von 7:45 bis 11:55 Uhr Unterricht haben, die Schülerinnen und Schüler des zweiten Jahrgangs haben an zwei Tagen der Woche bis 12:40 Uhr Unterricht und können an drei Tagen am Betreuungsangebot teilnehmen. Von 11:55 bis 12:55 Uhr besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der Betreuung. Die Betreuung wird von fünf engagierten pädagogischen Mitarbeiterinnen geleitet. Durch die Anmeldung verpflichten sich die Eltern und Erziehungsberechtigten, ihr Kind regelmäßig daran teilnehmen zu lassen. Für die dritten und vierten Jahrgänge dauert der Unterricht täglich von 7:45 bis 12:40 Uhr, außer donnerstags. An diesem Tag finden in der 6. Stunde die Arbeitsgemeinschaften statt. Im Anschluss an den regulären Unterricht haben die Kinder die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Bis 14:00 Uhr wird eine Hausaufgabenbetreuung angeboten, anschließend folgen bis 15:15 Uhr die Ganztagsangebote. Für die Hausaufgabenbetreuung und die Ganztagsangebote können sich die Kinder halbjährlich anmelden. Zurzeit besuchen ca. 200 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Jede Klasse wird von einer Klassenlehrkraft geführt, die durch mindestens eine weitere Fachlehrkraft unterstützt wird. Neben den elf Klassenlehrkräften unterrichten noch drei Fachlehrkräfte an unserer Schule. Der Anteil von Kindern ausländischer Herkunft beträgt zurzeit ca. 22 %.
Im Rahmen der Inklusion werden wir stundenweise von Förderschullehrkräften der Wilhelm-Busch-Schule unterstützt.
Die Grundschule verfügt über zwölf allgemeine Unterrichtsräume, drei Gruppenräume und eine Schülerbücherei. Die Sporthalle, der Sportplatz, der Werkraum, der Musikraum, die Küche, die Aula und das naheliegende Hallenbad werden gemeinsam mit der im Hause befindlichen Wilhelm-Busch-Schule genutzt. Seit 2009 haben wir eine Mensa mit Ausgabeküche, die ebenfalls von beiden Schulen gemeinsam genutzt wird. Auf dem Schulhof stehen den Schülerinnen und Schülern grundschulgerechte Spielmöglichkeiten zur Verfügung: ein Sandkasten, eine Rutsche, eine Nestschaukel, ein Klettergerüst, Hüpfspiele, Reckstangen, Balanciergeräte, eine Kletterwand, Tischtennisplatten und ein Basketballkorb. Im Spielgerätehaus befinden sich weitere Spielangebote, die von allen Schülerinnen und Schülern während der Pausen gegen ein Pfand ausgeliehen werden können. Unser „Grünes Klassenzimmer“ ermöglicht Unterricht im Freien und bietet zudem eine Ruhezone, einen Schulgarten und eine Boccia-Bahn für die Pausengestaltung.




2. Unterrichtszeiten

 
Zeit Jahrgang 1/2 Jahrgang 2/4
7:45 - 8:00 Offener Anfang Offener Anfang
8:00 - 9:40 1. und 2. Stunde mit Frühstückspause 1. und 2. Stunde mit Frühstückspause
9:40 - 10:00 1. große Pause 1. große Pause
10:00 - 11:35 3. und 4. Stunde 3. und 4. Stunde
11:35 - 11:55 2. große Pause 2. große Pause
11:55 - 12:40 (12:55) 5. Stunde oder Betreuung 5. Stunde
12:40 - 13:25   6. Stunde (nur donnerstags)
12:40 - 13:15 Mittagessen mit Mittagspause Mittagessen mit Mittagspause
13:15 - 14:00 Hausaufgabenbetreuung
Hausaufgabenbetreuung
(Montag-Mittwoch)
14:00 - 15:15 Ganztagsangebote Ganztagsangebote





3. Schulordnung der Grundschule Rehburg

Wir wollen alle gern zur Schule kommen, darum sind wir freundlich und fair zueinander, helfen uns gegenseitig und vertragen uns.

Wir gehen mit allen Dingen vorsichtig um und achten fremdes Eigentum.

Damit wir uns in der Schule wohlfühlen, achten wir auf Ordnung und Sauberkeit im Gebäude und auf dem Schulhof.

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte achten auf die Einhaltung der Schulordnung. Wer sich nicht an diese Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen.

Diese Schulordnung ist bewusst kurz gehalten, damit auch Grundschulkinder sie verinnerlichen können. Eltern und Kinder bekommen die Schulordnung bei der Einschulung ausgehändigt und bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass sie diese akzeptieren und einhalten wollen.

Weitere Regeln, die an unserer Schule gelten, sind dem Zusatz zur Schulordnung zu entnehmen:
ergaenzung-zur-schulordnung-eltern.pdf [66 KB]
ergaenzung-zur-schulordnung-kinder.pdf [66 KB]


Seit dem Schuljahr 2017/18 gelten zudem die "Goldenen Regeln" der Grundschule Rehburg.
Werden diese Regeln übertreten, werden die Schülerinnen und Schüler zunächst zu einem Gespräch im "Trainingsraum" gebeten. Werden eine oder mehrere Regeln erneut nicht eingehalten, erfolgt ein Brief an die Eltern. Beim dritten Mal führt die Schulleitung ein Gespräch mit dem Kind. Führt dieses immer noch nicht zu einer Verhaltensänderung, werden die Eltern mit ihrem Kind zu einem "großen Gespräch" einbestellt, an dem die Klassenlehrkraft und die Schulleiterin teilnehmen. Sind all diese Maßnahmen erfolglos, wird eine Klassenkonferenz einberufen und es werden ggf. Ordnungsmaßnahmen verhängt.

Leitbild


4. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Das Leitbild der Grundschule Rehburg

1. Leitsatz:
Wir erziehen zur Mitmenschlichkeit und zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Verhalten.

Leitziel: Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern, dass man trotz unterschiedlicher Wertvorstellungen und Konflikten im Alltag gewaltfrei und respektvoll miteinander umgeht. Wir ermutigen alle an Schule Beteiligten, Verantwortung für sich selbst und andere (das Gemeinwohl) zu übernehmen.

Qualitätsstandards:
Wir sorgen für die Ausbildung eines angemessenen Interaktions- und Kommunikationsverhaltens zur Stärkung des Selbstbewusstseins.
In allen Klassen wird das Projekt „Teamgeister“ durchgeführt, interkulturelle Lernanlässe werden aufgegriffen, interkulturelle Bildung ist fester Bestandteil des Religionsunterrichts.
Wir bieten Pausenangebote an, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.
Die Kinder übernehmen Aufgaben für die Klassen- und Schulgemeinschaft: Spielehausdienst, Schulhofdienst, Klassenpatenschaften, Klassenämter, Schulbeetgestaltung.
In Zusammenarbeit mit den Eltern vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern, dass Werte wie gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Freundlichkeit und Pünktlichkeit zum Schulalltag gehören.


2. Leitsatz: Wir verstehen uns mit den Schülerinnen, Schülern und Eltern als Team, das kooperativ und respektvoll zusammenarbeitet.

Leitziel: Wir gestalten unsere Schule als einen Ort der Mitmenschlichkeit mit dem Ziel, dass alle Beteiligten Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen.

Qualitätsstandards:
Schulfeste und Schulveranstaltungen tragen zu einem gemeinschaftsfördernden Schulklima bei, das durch den Förderverein sehr unterstützt wird.
Wir beraten und unterstützen Schülerinnen und Schüler durch regelmäßig stattfindende Lernentwicklungsgespräche.
Wir beraten und unterstützen Eltern bei der Auswahl passender Hilfsangebote. Themen-Elternabende tragen zum Austausch zwischen Eltern und Schule bei.
Eltern bringen sich durch vielfältige Hilfe unterstützend in den Schulalltag ein.
Dienstbesprechungen und Konferenzen dienen dem zeitnahen Austausch innerhalb des Kollegiums.


3. Leitsatz: Wir fördern und fordern unsere Schülerinnen und Schüler durch differenzierten, sachgemäßen und methodisch vielfältigen Unterricht.

Leitziel: Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern bestimmte Lern- und Arbeitstechniken, so dass sie damit kompetent, selbstständig und eigenverantwortlich Wege und Ziele des Lernens beschreiten und planen können.

Qualitätsstandards:
Die Kinder lernen im Unterricht durch Wochenplanarbeit, Stationsarbeit, wahldifferenzierten Unterricht und Projektarbeit.
Unsere Schülerinnen und Schüler erlernen und vertiefen ihre Kenntnisse zu ausgewählten Themen aus unterschiedlichen Fachbereichen an klassen-übergreifenden Themen- oder Projekttagen.
Durch Lernspiralen und regelmäßiges Methodentraining vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Lern- und Arbeitstechniken.
Die Schüler üben sich regelmäßig in der Selbstevaluation. Diese erfolgt durch Einzelgespräche, Gesprächsrunden oder Fragebögen.


4. Leitsatz: Wir sind offen für Neuerungen und arbeiten kontinuierlich an der Optimierung der Unterrichtsqualität.

Leitziel: Wir nutzen Fortbildungen zur Weiterentwicklung der Unterrichtsbefähigung der einzelnen Lehrkräfte und der pädagogischen Arbeit unserer Schule.

Qualitätsstandards:
Wir legen zu Beginn des Schuljahres Fortbildungsschwerpunkte für die Schule fest.
Die Kolleginnen nehmen darüber hinaus an individuellen und fachspezifischen Fortbildungen teil und tragen diese als Multiplikatoren in das Kollegium.
Kollegiumsinterne Hospitationen dienen dem Austausch und der gemeinsamen Reflexion über pädagogische und methodische Inhalte.
Jahrgangs- und fachinterne Unterrichtsplanungen stellen sicher, dass Arbeitspläne sachgerecht umgesetzt werden.


5. Leitsatz: Unsere Schule ist offen für außerschulische Lernorte.

Leitziel: Wir beziehen außerschulische Lernorte in den Unterricht mit ein, um unseren Schülerinnen und Schülern verschiedene Orte des Lernens näherzubringen.

Qualitätsstandards:
Durch den Realitätsbezug helfen wir den Kindern, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden:
Durch den Besuch der Feuerwehr lernen die Kinder Brandschutzmaßnahmen und Brandbekämpfung anschaulich kennen.
Bei Besuchen in der Bäckerei/auf dem Bauernhof lernen die Kinder beispielhaft handwerkliche Arbeitsabläufe kennen.
Durch die reale Begegnung im Klärwerk wird den Kindern die Umweltproblematik Wasser-Abwasser verdeutlicht.
Inhaltliche Aspekte des religiösen Lebens werden den Kindern durch Besuche in der Kirche und der Moschee nähergebracht und sie lernen neben den eigenen auch religiöse Zentren anderer Kulturen kennen.


6. Leitsatz: Wir sorgen für einen aktiven und gesundheitsfördernden Schultag.

Leitziel: Wir verstehen unsere Schule als einen Ort, der durch die ansprechende Gestaltung des Schulgeländes Handlungsräume erschließt, in denen entwicklungs- und gesundheitsfördernde Lebens-, Lern- und Bewegungsmöglichkeiten dominieren.

Qualitätsstandards:
Das grüne Klassenzimmer bietet den Schülerinnen und Schülern während der Pause eine Rückzugsmöglichkeit. Bei schönem Wetter kann darin Unterricht stattfinden.
Durch das Anlegen von Schulbeeten und die Anpflanzungen von einheimischen Naturpflanzen kann anschaulicher, handlungsorientierter Sachunterricht stattfinden.
Mit Beginn des 1. Schuljahrs wird immer wieder das Thema „Gesunde Ernährung“ aufgegriffen. Kinder werden zum Mitbringen eines gesunden Frühstücks angehalten, das wir gemeinsam im Klassenraum einnehmen. Regelmäßig wird ein gesundes Frühstück angeboten.
Um die Lebensqualität von allen im Schulgebäude Anwesenden zu verbessern, sind alle gehalten, sich um Lärmvermeidung zu bemühen. Im Unterricht hilft uns dabei eine Lärmampel und verschiedene Rituale.
Die Schalldämmung im Schulgebäude muss weiterhin verbessert werden.
Als Ausgleich intensiver Lernphasen im Klassenraum stehen den Schülerinnen und Schülern ein Schulhof mit vielfältigen Bewegungsangeboten und gesonderte Pausenangebote (z.B. Fußball, Völkerball usw.) zur Verfügung.
In den Unterricht werden Entspannungs- und Bewegungspausen eingebaut.




Leitbild


5. Unterrichtsorganisation

Die Lehrkräfte werden gemäß ihrer Studienfächer im Unterricht eingesetzt, dabei werden auch Neigungsfächer berücksichtigt. Neben der Schulordnung gibt es klassenbezogene Regeln und Vereinbarungen, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Im Unterricht wechseln die Arbeits- und Sozialformen. Wir legen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit erzogen werden und bieten daher neben Einzelarbeit auch Partner- und Gruppenarbeit an. Wichtig ist uns dabei das Bemühen um ganzheitliches und handlungsorientiertes Lernen. Um den Kindern vielfältige Lernmöglichkeiten mit unterschiedlichen Arbeitsweisen zu eröffnen, wird schon von der ersten Klasse an auf verschiedene Unterrichtsmethoden wie Tagesplan, Wochenplan, Freiarbeit und Projektarbeit Wert gelegt. Der regelmäßige Projekttag bietet darüber hinaus die Möglichkeit des jahrgangs- sowie klassenübergreifenden Lernens.

Pausenangebote

Damit die Schülerinnen und Schüler die Pausen ihrer Persönlichkeitsentwicklung entsprechend gestalten können, um wieder aufnahmefähig zu werden, bieten wir unterschiedliche Pausenangebote an. Je mehr Möglichkeiten der Entspannung und Bewegung es gibt, desto größer ist die Chance, dass die Schülerinnen und Schüler die Pause für sich sinnvoll gestalten und dem Unterricht wieder aufmerksam folgen. Für einige Kinder ist Toben und Turnen wichtig, für andere eine Ruhezone und die Möglichkeit der Entspannung. Wir bieten daher zusätzlich zu den Anregungen, die der Schulhof bietet, je nach Unterrichtsversorgung Sportangebote und Büchereipausen an.






6. Kooperations- und Partizipationsstrukturen

Das Lehrerkollegium arbeitet intensiv fachlich und didaktisch zusammen. Es gibt ständig gemeinsame Erörterungen, Abklärungen und Festlegungen zu übergreifenden pädagogischen Verhaltensregeln des Schulalltags. Kontinuität und Stabilität sind gewährleistet, da sich Lehrer und Schüler und Schülerinnen kennen und die gegenseitigen Besonderheiten und Eigenheiten wahrnehmen und tolerieren. Die einzelnen Jahrgänge arbeiten zum großen Teil im Team, dies erleichtert den Lehrkräften die Arbeit und bereichert den Unterricht der jeweiligen Klassen. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung der Schule, des Schullebens und des Unterrichts aktiv einbezogen.

Der Schulvorstand tagt mehrmals im Jahr, mindestens jedoch viermal jährlich.

Die Gesamtkonferenz tagt mindestens zweimal jährlich.

Der Schulelternrat tagt drei- bis viermal jährlich.

Die Klassenräte der 3. und 4. Klassen treffen sich ca. viermal im Schuljahr.

Die Fachkonferenzen tagen bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich.

Dienstbesprechungen finden vierzehntägig statt. Die inhaltliche Gestaltung erfolgt unter Einbeziehung des Kollegiums. Alle vier Wochen nehmen die Kolleginnen der Förderschule, die im Rahmen der Inklusion an unserer Schule tätig sind, an den Dienstbesprechungen teil.

Reichen Konferenzen und Dienstbesprechungen nicht aus, um bestimmte Themen abschließend zu behandeln, so werden diese Aufgabenbereiche in Arbeitsgruppen zur Beschlussfassung vorbereitet.
Aktuelle Informationen sind in einer Umlaufmappe einzusehen, Anweisungen der Schulleitung erfolgen durch Aushang im Lehrerzimmer oder per E-Mail.

Die Aufgabenverteilung zwischen Schulleiterin und Konrektorin sind im Rahmen einer schriftlichen Vereinbarung geregelt. Diese liegt im Lehrerzimmer aus.

Personalrat und Schulleitung treffen sich bei Bedarf.

Jede Lehrkraft übernimmt zusätzlich zu den sonstigen Aufgaben eine oder mehrere Zuständigkeiten in eigener Verantwortung. Eine entsprechende Liste hängt im Lehrerzimmer aus.




7. Vertretungskonzept der GS Rehburg

In einer Verlässlichen Grundschule fällt kein Unterricht mehr aus, da dieser durch schulische Maßnahmen, Anordnung von Mehrarbeit oder den Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgefangen wird.
Die pädagogischen Mitarbeiterinnen (i. F. P.M. genannt) beaufsichtigen bzw. betreuen Klassen bei kurzfristigen Ausfällen von Lehrkräften in allen zu unterrichtenden Fächern, dabei bleibt die Verantwortung für die jeweiligen Unterrichtsinhalte bei den Fachlehrkräften. Darüber hinaus ist ein Einsatz bei unterrichtsergänzenden Angeboten in den Jahrgängen 1 und 2 und im Schulkindergarten möglich, sowie unterrichtsergänzende Angebote parallel zum evangelischen Religionsunterricht und als Begleitkraft beim Schwimmunterricht.
Im Schwimmunterricht betreut die Pädagogische Mitarbeiterin (P.M.) gemeinsam mit der Lehrkraft eine Lerngruppe oder sie betreut jeweils eine Teilgruppe der Lerngruppe bei Übungsphasen, während die Lehrkraft parallel neue Lerninhalte in der anderen Teilgruppe vermittelt. So kann die P.M. sowohl Übungen zur Wassergewöhnung mit Nichtschwimmern als auch Schwimmübungen bei Schwimmern oder Spiele im Wasser betreuen. Bei Bedarf steht geeignetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Der Schwimmunterricht und die Beurteilung der Schwimmleistungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Lehrkraft.
In einem Gespräch mit der Schulleitung werden die pädagogischen Mitarbeiterinnen mit den Gegebenheiten und Besonderheiten der Schule vertraut gemacht. Ein Rundgang durch die Schule ermöglicht einen ersten Eindruck in die Räumlichkeiten und einen Gesamtüberblick. Nach der Vorstellung im Kollegium erfolgt die Einweisung in die Fachräume durch die jeweilige Fachleiterin.

Zur Erleichterung dieser komplexen Tätigkeit stehen unseren pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen folgende Materialien zur Verfügung:
ein Raumplan
ein Plan der Unterrichts- und Pausenzeiten
ein Sitzplan oder Namensschilder in jeder Klasse
pro Jahrgang ein Satz Schulbücher und entsprechendes Unterrichtsmaterial bzw. Arbeitshefte der Schüler
eine Telefonliste der Bediensteten der Schule

Um die Kontinuität des Unterrichts zu gewährleisten, stellen die zu vertretenden Lehrkräfte ausgearbeitete Unterrichtsvorbereitungen zur Verfügung. Im Einzelnen können dies ausgearbeitete Unterrichtsstunden mit Hinweisen auf die zu bearbeitenden Seiten und Aufgaben in den Unterrichtswerken, Hinweise auf Kopiervorlagen für Übungsphasen (welche ggf. noch kopiert werden müssen), bereits als Klassensatz vorhandene Arbeitsmaterialien, Spielvorschläge, Anregungen für Unterrichtsgespräche… sein. Um eine kontinuierliche Arbeit in den betroffenen Klassen zu gewährleisten, ist jede Vertretungskraft verpflichtet, den Unterrichtsstand der Klasse nach der Vertretungs-stunde kurz zu dokumentieren und den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten zu unterstützen. Dies kann mündlich und/oder in Kurznotizen erfolgen. Der nachfolgenden Lehrkraft soll es ermöglicht werden, Aufgaben weiter zu bearbeiten, Hausaufgaben gemeinsam zu vergleichen und neue Hausaufgaben zu erteilen.
Sollte eine P. M. eine Unterrichtsstunde betreuen müssen, in welcher es um die Vermittlung neuer Unterrichtsinhalte gehen sollte, steht es ihr frei, alternativ auch eigene Angebote in der Unterrichtsstunde einzusetzen, welche sie selbstständig vorbereitet hat. Dies können beispielsweise Übungsangebote, Spielangebote, Bastelarbeiten, Leseübungen o.ä. Angebote sein (vergleichbar den Angeboten aus den unterrichts-ergänzenden Betreuungsstunden). Auch in diesem Fall müssen die Stundeninhalte sorgfältig dokumentiert werden, damit keine Lücken in der inhaltlichen Unterrichts-versorgung entstehen.
In einem akut auftretenden Vertretungsfall (z. B. Erkrankung einer Lehrkraft) unterstützen die Kolleginnen aus den jeweiligen Parallelklassen die Vertretungslehrkräfte bei der Gestaltung des Unterrichts.
Für längerfristig erkrankte Kolleginnen sollten P.M. möglichst nur 1-2 Schulstunden am Vormittag als Betreuung eingesetzt werden, damit täglich auch neue Unterrichtsinhalte durch Lehrkräfte vermittelt werden können. Die P.M. müssten dann in anderen Klassen wiederum die vertretenden Lehrkräfte vertreten, damit alle Klassen ausreichend versorgt werden.

Sollte eine P.M. im Vertretungsfall eine erste Unterrichtsstunde betreuen, so ist sie verpflichtet auch die 10minütige Frühstückspause der Kinder im Klassenraum zu betreuen.
Sollte die P.M. als Doppelbesetzung in der ersten Stunde eingesetzt sein, so endet die Arbeitsphase nach 45 Minuten.

Selbstverständlich sind alle Lehrkräfte und P.M. verpflichtet, alle Kinder behütend zu betreuen und ihnen ggf. über die reine Unterrichtszeit hinaus hilfsbereit, verständnisvoll und unterstützend zur Seite zu stehen. Dies beinhaltet u. a., dass Rückmeldungen zu Arbeitsergebnissen gegeben werden sowie Hilfestellung, Ermutigung und Trostspenden bei Verletzungen und Streitigkeiten, beim An- und Auskleiden, beim Auffinden der richtigen Räume, beim Erreichen der Busaufsicht und ggf. beim Verpassen eines Busses oder der verspäteten Abholung durch Eltern geleistet werden müssen.

Die Einbindung der pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erfolgt durch Gespräche zwischen den Kolleginnen der jeweiligen Parallelklassen, mit der Schul-leitung oder Kolleginnen eines speziellen Fachgebietes. Eine Teilnahme an Konferenzen ist erwünscht, erfolgt jedoch freiwillig. Das Gleiche gilt für Kollegiumsveranstaltungen wie Betriebsausflüge, Stammtisch oder gemütliches Beisammensein.
Weitere Bausteine des Vertretungsunterrichts sind:
Auflösung von Doppelbesetzungen
Auflösung des Klassenverbandes
Anordnung von Mehrarbeit der Lehrkräfte und die Beaufsichtigung durch geeignete Personen.


8. Betreuungskonzept der GS Rehburg

In einer Verlässlichen Grundschule besteht für die Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Jahrgangs die Möglichkeit zur Teilnahme an Betreuungsgruppen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Durch die Anmeldung verpflichten sich die Eltern und Erziehungsberechtigten, ihr Kind regelmäßig daran teilnehmen zu lassen. Die Anmeldung ist jeweils für ein Schulhalbjahr bindend. Eine An- bzw. Abmeldung ist nur zum jeweiligen Schulhalbjahr möglich. Die Betreuung findet im Anschluss an den Unterricht täglich von 11.55 bis 12.55 Uhr statt. Sofern Kinder ausnahmsweise nicht an der Betreuung teilnehmen, so ist dieses den pädagogischen Mitarbeiterinnen mitzuteilen. Die Eltern der Schulanfänger werden bereits auf dem ersten Elternabend über das Betreuungskonzept informiert.
Die Betreuung erfolgt in fest zugeordneten Klassenräumen. Während der Betreuungszeit haben die Kinder die Möglichkeit, zu spielen, zu basteln oder zu malen. Die Kinder bestimmen durch ihre Interessen die jeweiligen Aktionen, daher gibt es keine festen, langfristig geplanten Angebote. Bei schönem Wetter besteht zusätzlich die Möglichkeit, den Schulhof und die Spielgeräte aus dem Spielehaus zu nutzen.

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sind durch Gespräche mit der Schulleitung, den betreffenden Klassenlehrkräften, durch die Teilnahme an der Gesamtkonferenz und anderen schulischen Veranstaltungen in das Kollegium integriert. Bei verhaltensauffälligen Kindern ist ein regelmäßiger Austausch mit der Klassenlehrkraft vorgesehen.





9. Öffentlichkeitsarbeit

Durch die regelmäßige Herausgabe von Informationen stellen wir den Eltern, Erziehungsberechtigten und einer interessierten Öffentlichkeit aktuelle Ereignisse und Fakten vor. Hier werden Veränderungen im Kollegium mitgeteilt und pädagogische Tipps gegeben. Alle wichtigen Informationen über unsere Schule sind zudem der Homepage zu entnehmen. Etwa vier Mal im Jahr wird das Informationsblatt "Grundschule informiert" an alle Eltern verteilt.
Auch die örtliche Presse berichtet über herausragende Aktivitäten. In der Aula stehen Informationswände, die von Schülern und Lehrkräften künstlerisch bzw. informativ gestaltet werden. Auf diese Weise werden aktuelle Informationen und Unterrichtsinhalte für alle sichtbar und dadurch transparenter. Außerdem regen diese Wände auch Eltern und Schüler und Schülerinnen zum Mitmachen an. Diese offene Kommunikation soll helfen, Distanzen zwischen allen an der Schule beteiligten Personen abzubauen und zur Mitarbeit und Unterstützung anregen. Fotos aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Schule sind in einem Schaukasten im Flur zu sehen, so dass sich jeder Besucher unserer Schule ein Bild von den hier arbeitenden Personen machen kann.





10. Elternmitarbeit in der Schule

Ohne Elternbeteiligung kann Schule heute ihre differenzierte Aufgabe nicht erfüllen. Sie sind Partner im Erziehungsprozess. Schulische Bemühungen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch von den Eltern mitgetragen werden. Neben der Gremienarbeit der Klassenelternschaften, des Schulelternrates und der Teilnahme an Schulvorstandssitzungen, Fach- und Gesamtkonferenzen nutzen wir jede Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit den Eltern und sind für deren Unterstützung dankbar. Vieles wäre ohne diese Unterstützung nicht möglich. Eltern unterstützen uns bei besonderen Aktionen: Begleitung bei Ausflügen und Projekten, bei den Bundesjugendspielen, beim Obstschneiden, beim gesunden Frühstück, bei Informationsveranstaltungen, beim Schulfest, bei Klassenfesten, bei Bastelnachmittagen, bei der Einschulung u. v. m. Durch die Hospitation im Unterricht erleben sie Schule hautnah und können vieles besser verstehen. Durch die aktive Teilnahme am Unterrichtsgeschehen wird das Schulleben transparenter und ermöglicht den Einblick in bis dahin unbekannte Zusammenhänge. Der Einsatz von „Lesemüttern“ ist für alle Beteiligten ein Gewinn. Die „Lesemütter“ lesen einer Kindergruppe etwas vor oder lassen sich etwas vorlesen. Darüber hinaus können sich die Eltern bei einer Reihe von Veranstaltungen informieren (Gesamtelternabende, Elternsprechtage, Einzelberatungen aus verschiedenen Anlässen, Informationen zum Schulwechsel usw.)





11. Förderverein der Grundschule Rehburg e.V.

Seit 1995 besteht an unserer Schule ein Förderverein, der die Schule in vielfältiger Weise unterstützt und so Anschaffungen ermöglicht, die ohne diese tatkräftige und finanzielle Hilfe nicht möglich wären. (Spielgerätehaus, Rhythmusinstrumente, finanzielle Unterstützung der Kletterwand und der Handglocken, u.v.m.) Bereits bei der Einschulung trägt der Förderverein durch eine Cafeteria und einen Luftballonwettbewerb zum Gelingen des Festes bei. Im zweiten Jahrgang findet für alle Schülerinnen und Schüler ein Spiel- und Spaßfest statt, für den dritten Jahrgang wird jährlich ein Mühleturnier veranstaltet und der vierte Jahrgang nimmt am Vorlesewettbewerb teil.





12. Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Ziel der Kooperation ist das gemeinsame Interesse der beteiligten Institutionen, den Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule zu erleichtern, möglichst bruchlos zu gestalten und den Eintritt in die Schule angstfrei und freudig erlebbar zu machen. Ein weiteres Ziel ist es, die individuellen Lernprozesse kontinuierlich fortzusetzen. Der Kooperationskalender wird jährlich neu festgelegt. Zwei Lehrkräfte nehmen regelmäßig an den Treffen der Arbeitsgruppe teil. (Eine Lehrkraft des 4. Schuljahres als zukünftige Klassenlehrkraft einer ersten Klasse und eine Lehrkraft des ersten Jahrgangs.) Darüber hinaus findet einmal im Jahr eine gemeinsame Sitzung mit Vertretern aller Kindertagesstätten im Stadtgebiet und mit Vertretern der Grundschule Münchehagen statt. Im Februar findet eine erste Informationsveranstaltung statt, auf der die Eltern der zukünftigen Erstklässler von den Erzieherinnen der Kindergärten und Lehrkräften der Grundschule über die Bedeutung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule informiert werden, außerdem werden organisatorische Fragen zum Schulanfang thematisiert.

An einem unterrichtsfreien Tag besuchen die Schulanfänger die Schule, um die örtlichen Gegebenheiten kennen zu lernen. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres finden bereits Hospitationen statt. Gemeinsam mit einer ersten Klasse nehmen die Kindergartenkinder am Sportunterricht, an Foren und an Projekttagen teil. Im Rahmen des Projektes "Bildungshaus" befindet sich die Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und der Schule im Wandel, sodass die Angebote dederzeit erweitert werden.
Vor den Sommerferien besuchen die zukünftigen Klassenlehrerinnen oder die Schulleiterin die Schulanfänger im Kindergarten und die künftigen Schulanfänger besuchen die ersten Klassen im Unterricht. Kurz vor den Sommerferien findet in der Grundschule der nächste Elternabend statt, auf dem die Klasseneinteilung und das für den Unterricht benötigte Material bekannt gegeben wird.





13. Zusammenarbeit mit anderen Schulen

Wilhelm-Busch-Schule
Im Rahmen der Inklusion erfolgen Maßnahmen sonderpädagogischer Förderung entsprechend der zur Verfügung stehenden Lehrerstunden. Förderschullehrkräfte und Klassenlehrkräfte arbeiten eng zusammen, um Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen des Lernens rechtzeitig entgegenzuwirken.
Jährlich nimmt die Grundschule am Wettbewerb „Run and bike“ teil, der von der WBS organisiert wird. Manchmal werden Projektwochen, Schulfeste oder Gottesdienste gemeinsam gefeiert.

Grundschule Münchehagen:
Die Grundschule Münchehagen ist die zweite Grundschule im Stadtgebiet, daher besteht hier eine enge Zusammenarbeit. Beide Schulen laden sich gegenseitig zu den Fachkonferenzen ein und auf Ebene der Schulleitung finden je nach Bedarf kurzfristig Gespräche statt.

Weiterführende Schulen

Aufgrund der Änderung des Schulgesetzes besuchen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen entsprechend dem Elternwunsch die Hauptschule, die Realschule bzw. die Oberschule, die IGS oder das Gymnasium. Auf einem Elternabend stellen die Vertreter aller weiterführenden Schulen ihr Konzept vor, um den Eltern so bei der Entscheidung für die weitere Schullaufbahn Hilfen an die Hand zu geben.
Zur Koordination der Übergänge findet jährlich ein Erfahrungsaustausch mit den abgebenden Klassenlehrkräften des 4. Schuljahrgangs und den aufnehmenden Klassenlehrkräften des 5. Jahrgangs statt. Gleichzeitig tagen die Fachleitungen der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik und tauschen die entsprechenden Jahrespläne aus. Außerdem werden die Fachlehrkräfte zu den jeweiligen Fachkonferenzen eingeladen und gegenseitige Unterrichtsbesuche durchgeführt.
Mit dem Gymnasium Stolzenau und der Oberschule Loccum gibt es Kooperationsverträge.